
Um- und Anbau
Heimstättenhaus

Um- und Anbau
Heimstättenhaus
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Ein für Aalen typisches 50er Jahre Heimstättenhaus stand zum Verkauf: kleinteilig, dunkel, beengt und energetisch ungeeignet. Doch trotz allem ein Juwel: zentrumsnah, mit großem Garten und dem klassischen Charme eines Altbaus. Die Bauherrschaft und wir waren uns einig: schnell zugreifen!
Im Jahr 2005 wurde der Umbau realisiert. 15 Jahre später ging es weiter mit einem Anbau.



Wie alles begann
Nach dem Krieg wurde im Zuge des Wiederaufbaus in großen Teilen des Stadtgebietes dieser Haustyp auf annähernd quadratischem Grundriss mit steilem, um 48 Grad geneigten Satteldach und einem ein Meter hohen Kniestock von der Aalener Baugenossenschaft verwirklicht und in verschiedenen Variationen desselben Grundtyps realisiert.
Die Bauherrschaft wollte das Erscheinungsbild und den gebäudetypischen Charakter bewahren und gleichzeitig die innere Struktur sowie die gebäudetechnischen Anforderungen dem heutigen Stand anpassen.
stufige
Konzeption
Aufgrund des Raumprogramms sowie des finanziellen Budgets wurde eine mehrstufige Konzeption entwickelt, die in einem ersten Schritt die Sanierung und Modernisierung des Bestandes und in Phase 2 eine großzügige Erweiterung des Gebäudes entsprechend der wachsenden Familiengröße vorsah.




2005
Der Gebäudebestand wurde an die heutigen Bedürfnisse der Familie angepasst und eine spätere Erdgeschoss-Erweiterung bei eventuellem Familienzuwachs berücksichtigt.



Die Kleinteiligkeit des bestehenden Gebäudes wurde zugunsten eines großzügigen innenräumlichen Wohnens aufgegeben. Dazu wurde insbesondere das Erdgeschoss größtenteils entkernt und neu organisiert.
Durchlässigkeit und Großzügigkeit
Die Vertikalerschließung wurde neu entwickelt und mit Lufträumen und z.T. lichtdurchlässigen Belägen eine dreidimensionale Durchlässigkeit und Großzügigkeit erzielt, die man so in diesem kleinen Gebäude nicht vermuten würde. Eine zeitgemäße Haustechnik mit geringem Energieverbrauch rundet das Konzept ab.




Einfacher Baustil
Die architektonischen Eingriffe wurden in einer reduzierten, einfachen dem Baustil der 50er Jahre angepassten Detaillierung ausgeführt, die sich dennoch durch die Materialwahl (Stahl/Holz) vom Bestand (Massivbau) deutlich absetzt und den Umbauprozess nachvollziehbar werden lässt.
2020
15 Jahre später, inzwischen 5-köpfig, kommt das „Go“ der Familie für die Erweiterung des Umbaus.




Neues Raumgefüge
Das ursprüngliche Konzept diesbezüglich wurde überarbeitet: der Wohnraum wurde nicht „nur“ um ein Wohnzimmer und eine Garage erweitert, sondern ein komplett neues Raumgefüge geschaffen. Der Außenbereich – teilweise überdacht und blickgeschützt – wird in den Wohnraum mit einbezogen und das Atrium und die Loggia werden als Sommerwohnzimmer genutzt.



„Unglaublich was L/A damals aus dem Siedlungshaus herausgeholt hat. Niemand hätte vorher gedacht, dass so etwas möglich ist. Der Anbau hat dem ganzen Umbau nun das Sahnehäubchen aufgesetzt. Selbst nach einem Jahr entlockt uns der Gang in den Anbau jedes Mal ein Wow - wir leben im Garten.“
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Heimstättenhaus: Um- und Anbau
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StandortAalen
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Fertigstellung Umbau2005
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Fertigstellung Anbau2020
L/A Team
Umbau: Steffen Kainzbauer, Frank Weinschenk
Anbau: Daniel Straub, Katharina Betz
Fotografie
- Umbau: Bernard Müller
- Anbau: Valentin Schmied
Presse/Veröffentlichungen
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Eine Holztruhe voller Kleider
Bauidee 02_2008 / Björn Wilhelm (Text) und Bernhard Müller (Fotos) -
Flexible Immobilie, Umbau eines Heimstättenhauses in Aalen
Althaus modernisieren 6-7/2009
Fachplanende
- Statik Umbau
IB Konrad Saur, Aalen - Vermessung Anbau
Stadtmessungsamt, Aalen - Statik Anbau
rg-ingenieure, Ellwangen - Bauphysik Anbau
IB Weidlich, Aalen
Auswahlliste "Alle"
































































