
Karl-Kessler
Schulverbund

Karl-Kessler
Schulverbund

Statt zwei entfernt voneinander stehender Altbauten werden künftig ein Alt- und ein Neubau miteinander verbunden sein. Flächen und Ressourcen werden dadurch effektiver genutzt.
Ringel-
reihen
Der Neubau der Grundschule ist der Startschuss für die Weiterentwicklung und Sanierung des gesamtem Schulzentrums im Tal.




nutzen.
Ressourcen
sparen.
Aus zwei separaten Schulgebäuden wird künftig - sowohl im baulichen als auch im pädagogischen Sinn - eine zusammenhängende Einheit.
Durch die entstehenden Synergien werden Räume, Personal und Betriebskosten eingespart. Das pädagogische Konzept wird optimiert und die Aufenthaltsqualität gesteigert.

konzept
Sowohl der 4-stöckige Neubau als auch der sanierte Altbau hinterlassen einen möglichst kleinen CO2-Fußabdruck bei Gebäudebetrieb und Konstruktion. Die Grundlage hierfür bildet ein kompaktes Gebäudedesign mit einer Holz-Beton-Hybridkonstruktion.

Nach Westen und Osten sind die Unterrichtsräume geschlossen, lediglich die Marktplätze sind verglast, damit wird der Wärmeeintrag durch die flachstehende Morgen- und Abendsonne im Sommer vermindert. Durch die Auswahl an nachwachsenden Rohstoffen wird der Einsatz von grauer Energie reduziert.


Maximal Tageslicht - Minimal Wärmeeintrag
Nach Norden und Süden hin ist das Gebäude offen und verglast. Ziel war eine möglichst hohe natürliche Belichtung im Gebäude mit Tageslicht bei gleichtzeitig möglichst geringem Wärmeeintrag im Sommer. Als baulicher Sonnenschutz dienen dabei die Fluchtbalkone.

Das Gebäude und vor allem der Grundriss sind unter energetischen Gesichtspunkten optimiert.
Mit einem Verbindungsbau dockt der Neubau an die bestehende Schule an.
Mischung
macht's

Holz-Beton-Verbund-Decken
Der Holzybridbau wird mit einer Holz-Beton-Verbunddecke ausgeführt. Der Vorteil dieser Bauweise liegt neben den Aspekten der Nachhaltigkeit in der Vorfertigung und der damit verbundenen kürzeren Bauzeit.

Beton als Wärmespeicher im Sommer
Die 12 cm dicken Betondecke ist statisch auf die geringe Spannweite optimiert und reduziert dadurch den Einsatz von grauer Energie. Der Beton dient im Sommer aber auch als wichtiger Wärmespeicher. Die Decken speichern - gemeinsam mit dem Beton-Erschliessungsturm - tagsüber die Wärme, die nachts mittels natürlicher Lüftung wieder abgekühlt wird. Auf diese Weise kann auf eine aktive Gebäudekühlung verzichtet werden.
High Comfort
Beide Gebäude werden nach dem "Low Tech - High Comfort" Prinzip gebaut bzw. saniert.
D.h. mit wenig Technik und durch Ausnutzung der vor Ort vorhandenen, natürlichen Ressourcen wird ein hoher thermischer und visueller Komfort erzielt.
Durch die Auswahl an nachwachsenden Rohstoffen wird bewusst auf die Reduktion des grauen Energiegehaltes der Baumaterialien geachtet. Mit den Photovoltaikanlagen auf den Dächern beider Gebäude wird das Ziel des CO2-neutralen Gebäudebetriebs verfolgt.


Natürliches Lüftungskonzept /Tag
- Lüftung unter Ausnutzung natürlicher Thermik
- Überströmung
- Vorerwärmung der Zuluft über Heizkörper
Die Klimakonzepte für die beiden Gebäude sind in großen Teilen identisch. Sowohl der Neubau als auch der sanierte Altbau bieten den Nutzer*innen einen hohen Komfort bei Tageslicht, Raumklima und Akustik.
gerüst

Lernlandschaft Neubau
Holz-Beton-Hybrid-Skelett-Konstruktion
Die Klassenbereiche sind nach Jahrgängen geordnet und jeweils mit einem ,,Marktplatz" ausgestattet, um den neuen pädagogischen Modellen Rechnung zu tragen.

Lernlandschaft Altbau
Stahl-Beton-Skelett-Konstruktion
Um- und Neubau Karl-Kessler Schule
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StandortAalen-Wasseralfingen
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Statusim Bau
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BauherrschaftStadt Aalen
L/A Team
- Kristina Rosental, Steffen Kainzbauer, Lena Baumann, Katharina Betz, Stefan Hannebaum
Visualisierung
- Vizoom Visuals
Fachplanende
- Klimakonzept
Transsolar Energietechnik GmbH, München - Geologie
Geotechnik Aalen - Vermessung
Stadtverwaltung Aalen - Statik
IBK Statikteam GmbH, Aalen - Statik - Holzbeton Hybriddecken
Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten - Prüfstatik
Harren Ingenieure GmbH, Ostfildern-Nellingen - Bauphysik
IBW Aalen GmbH, Aalen-Ebnat - Elektro
Fritz Planung GmbH, Aalen - HLS
Mohr Solution Ingenieure GmbH & Co. KG, Göppingen - Brandschutz
Büro für Brandschutzplanung, Lauingen - SiGeKo
IB Andrej Lässig, Abtsgmünd - EnEV-Nachweis
Ingenieurbüro Rosenfelder, Schwenningen - Außenanlagen
Freier Landschaftsarchitekt Martin Schäfer, Schöntal-Oberkessach - Abbundplanung - Holzbau
CAD-Service im Holzbau, Balingen-Endingen
Auswahlliste "Alle"














































