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Einfach bauen. Mit Holz.

Feuerwehrhaus
Unterkochen

Einfach bauen. Mit Holz.

Feuerwehrhaus
Unterkochen

Rohstoff-
lager
der Zukunft

Ressourcen und Materialien werden immer knapper. Im Sinne einer verantwortungsvollen Wiederverwertbarkeit wurde deshalb beim neuen Feuerwehrhaus in Unterkochen der Rückbau der verwendeten Materialien bereits bei der Planung berücksichtigt.

Lage

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und des Grundstückzuschnitts entstand ein sehr kompaktes, teilweise 2-geschossiges Gebäude. Trotz der kleinen Grundstücksfläche konnte eine geradlinige Funktionsachse umgesetzt werden. Sie verhindert, dass sich ankommende und bereits ausrückende Feuerwehrleute kreuzen und gegenseitig behindern.

Einfach,
Robust &
Langlebig

Das Gebäude ist – mit Ausnahme von Gründung, Bodenplatte mit Sockel und den aussteifenden Stützen - als Holz-Massivbau mit Holzfassade konzipiert.
Der einfache Betonsockel schützt das Holz vor Wasser und Beschädigungen und erhöht damit die Langlebigkeit des Gebäudes.

Die Innenwände sind nicht verkleidet.

Sämtliche Leitungen liegen offen in Kabelkanälen oder sind größtenteils sichtbar an Wänden und Decken verlegt. Das sichert eine leichtere Trennbarkeit und eine einfachere Wartung.  

Die monolithischen Vollholzwände sind verschraubt statt verklebt und benötigen weder zusätzliche Dämmschichten noch raumseitig eine Folie.

Durch die Reduzierung der Bauteilschichten ist beim Rückbau eine leichte Trennbarkeit gewährleistet und die Materialien können wiederverwertet werden.

Die Holzfassade aus Weißtanne ist unbehandelt und wird mit der Zeit natürlich vergrauen.

Enerige-
effizienter
Betrieb

Bauweise und technische Ausstattung ermöglichen einen energieeffizienten Gebäudebetrieb. Dank gedämmter Außenhülle, mechanischer Lüftungsanlage mit hohem Wärmerückgewinnungsanteil, Luft-Wasser-Wärmepumpe und PV-Anlage mit Batteriespeicher benötigt das Gebäude nur wenig Energie.

Die begrünten Dachflächen dämmen im Winter, kühlen im Sommer und dienen als Retentionsspeicher für Niederschlagswasser.


Identitäts-
stiftend:
Feuerwehr-
rot
    Gemein-
    schafts-
    bildend

    Neben 4 Fahrzeugen, Umkleiden und Duschen steht der Feuerwehrabteilung auch ein abtrennbarer Schulungs- und Veranstaltungsraum zur Verfügung, auf der Terrasse sitzt man zusammen und am Turm wird gemeinsam geübt.

    Die Nutzungszeiten des Gebäudes werden dadurch erhöht, dass der Versammlungsraum auch anderen städtischen Abteilungen und der Gesamtwehr für Veranstaltungen, Schulungen, etc. zur Verfügung gestellt werden.

    Nachhaltig
    für die
    Bevölkerung

    Der Neubau des Feuerwehrhauses hat - neben der rein funktionalen Aufgabe - weitere positive und nachhaltige Folgen für die Bevölkerung: Mitten im Ort wertet es das Umfeld zwischen Straße, Fluss und Bahnlinie auf und ist der denkmalgeschützten Dorfmühle - direkt gegenüber - ein würdiges Pendant. Im Zuge des Neubaus wurde der Hochwasserschutz erhöht und ein Kreisverkehr errichtet. Der "Kocher", der durch Unterkochen fliesst, wird teilweise freigelegt, in naher Zukunft renaturiert und somit der Bevölkerung zugänglich gemacht.

    Feuerwehrhaus

    1. Standort
      Aalen - Unterkochen
    2. Fertigstellung
      2025
    3. Planung
      Liebel/Architekten in Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt der Stadt Aalen
    4. Bauherrschaft
      Stadt Aalen

    L/A Team

    • Steffen Kainzbauer, Lena Baumann, Hendrik Dörflinger, David Markoski, Markus Schwope, Alexandra Wöger

    Fotos

    • Valentin Schmied

    Fachplanende

    • Geologie
      Geotechnik, Aalen
    • Vermessung
      Stadtmessungsamt, Aalen
    • Statik
      rg-ingenieure, Ellwangen
    • Prüfstatik
      IB Forster, Schwäbisch Gmünd
    • Bauphysik
      IB für Bauphysik Ziegler, Aalen
    • Elektro
      AZ-Plan, Heuchlingen
    • HLS
      Jelli & Burkhard, Giengen an der Brenz
    • Brandschutz
      Büro für Brandschutzplanung Gaißer, Ellwangen