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Effiziente Holz-Beton-Hybrid-Bauweise

Karl-Kessler
Schulverbund

Effiziente Holz-Beton-Hybrid-Bauweise

Karl-Kessler
Schulverbund

Aus Zwei
mach Eins

Eine Grund- und Hauptschule aus den 60ern und eine Realschule aus den 70ern werden zu einer Verbundschule zusammengefasst und umstrukturiert. Die Grundschule wird in Holz-Hybrid-Bauweise neu errichtet und an die bestehende Realschule angedockt.

Statt zwei entfernt voneinander stehender Altbauten werden künftig ein Alt- und ein Neubau miteinander verbunden sein. Flächen und Ressourcen werden dadurch effektiver genutzt.

Logistischer
Ringel-
reihen

Der Neubau der Grundschule ist der Startschuss für die Weiterentwicklung und Sanierung des gesamtem Schulzentrums im Tal.

 

Während der Neubau errichtet wird und an die Realschule andockt wird die bisherige Grund-und Hauptschule weitergenutzt.
Nachdem dem Bezug des Neubaus wird die Realschule saniert. Die bisherige Grund- und Hauptschule dient als Interimsgebäude.
Ebenso bei der Sanierung des Gymnasiums welche Im nächsten Schritt erfolgt.
Erst nach Abschluss aller Sanierungsarbeiten wird der Altbau zurückgebaut. Eine Containerlösung kann damit vermieden werden.
Synergien
nutzen.
Ressourcen
sparen.

 

Aus zwei separaten Schulgebäuden wird künftig - sowohl im baulichen als auch im pädagogischen Sinn - eine zusammenhängende Einheit.
Durch die entstehenden Synergien werden Räume, Personal und Betriebskosten eingespart. Das pädagogische Konzept wird optimiert und die Aufenthaltsqualität gesteigert.

Architektur-
konzept


Sowohl der 4-stöckige Neubau als auch der sanierte Altbau hinterlassen einen möglichst kleinen CO2-Fußabdruck bei Gebäudebetrieb und Konstruktion. Die Grundlage hierfür bildet ein kompaktes Gebäudedesign mit einer Holz-Beton-Hybridkonstruktion.

 

 

Nach Westen und Osten sind die Unterrichtsräume geschlossen, lediglich die Marktplätze sind verglast, damit wird der Wärmeeintrag durch die flachstehende Morgen- und Abendsonne im Sommer vermindert. Durch die Auswahl an nachwachsenden Rohstoffen wird der Einsatz von grauer Energie reduziert. 

 

Das Gebäude und vor allem der Grundriss sind unter energetischen Gesichtspunkten optimiert.
Mit einem Verbindungsbau dockt der Neubau an die bestehende Schule an. 

Die
Mischung
macht's

Holz-Beton-Verbund-Decken

Der Holzybridbau wird mit einer Holz-Beton-Verbunddecke ausgeführt. Der Vorteil dieser Bauweise liegt neben den Aspekten der Nachhaltigkeit in der Vorfertigung und der damit verbundenen kürzeren Bauzeit.

Beton als Wärmespeicher im Sommer

Die 12 cm dicken Betondecke ist statisch auf die geringe Spannweite optimiert und reduziert dadurch den Einsatz von grauer Energie. Der Beton dient im Sommer aber auch als wichtiger Wärmespeicher. Die Decken speichern  - gemeinsam mit dem Beton-Erschliessungsturm -  tagsüber die Wärme, die nachts mittels natürlicher Lüftung wieder abgekühlt wird. Auf diese Weise kann auf eine aktive Gebäudekühlung verzichtet werden.

 

 

Low Tech
High Comfort


Beide Gebäude werden nach dem "Low Tech - High Comfort" Prinzip gebaut bzw. saniert.
D.h. mit wenig Technik und durch Ausnutzung der vor Ort vorhandenen, natürlichen Ressourcen wird ein hoher thermischer und visueller Komfort erzielt.

Durch die Auswahl an nachwachsenden Rohstoffen wird bewusst auf die Reduktion des grauen Energiegehaltes der Baumaterialien geachtet. Mit den Photovoltaikanlagen auf den Dächern beider Gebäude wird das Ziel des CO2-neutralen Gebäudebetriebs verfolgt. 

 

 

Natürliches Lüftungskonzept /Tag

  • Lüftung unter Ausnutzung natürlicher Thermik
  • Überströmung
  • Vorerwärmung der Zuluft über Heizkörper

Die Klimakonzepte für die beiden Gebäude sind in großen Teilen identisch. Sowohl der Neubau als auch der sanierte Altbau bieten den Nutzer*innen einen hohen Komfort bei Tageslicht, Raumklima und Akustik.

 

 

Grund-
gerüst

Lernlandschaft Neubau

Holz-Beton-Hybrid-Skelett-Konstruktion

Die Klassenbereiche sind nach Jahrgängen geordnet und jeweils mit einem ,,Marktplatz" ausgestattet, um den neuen pädagogischen Modellen Rechnung zu tragen.

 

 

Lernlandschaft Altbau

Stahl-Beton-Skelett-Konstruktion

Um- und Neubau Karl-Kessler Schule

  1. Standort
    Aalen-Wasseralfingen
  2. Status
    im Bau
  3. Bauherrschaft
    Stadt Aalen

L/A Team

  • Kristina Rosental, Steffen Kainzbauer, Lena Baumann, Katharina Betz, Stefan Hannebaum

Visualisierung

  • Vizoom Visuals

Fachplanende

  • Klimakonzept
    Transsolar Energietechnik GmbH, München
  • Geologie
    Geotechnik Aalen
  • Vermessung
    Stadtverwaltung Aalen
  • Statik
    IBK Statikteam GmbH, Aalen
  • Statik - Holzbeton Hybriddecken
    Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten
  • Prüfstatik
    Harren Ingenieure GmbH, Ostfildern-Nellingen
  • Bauphysik
    IBW Aalen GmbH, Aalen-Ebnat
  • Elektro
    Fritz Planung GmbH, Aalen
  • HLS
    Mohr Solution Ingenieure GmbH & Co. KG, Göppingen
  • Brandschutz
    Büro für Brandschutzplanung, Lauingen
  • SiGeKo
    IB Andrej Lässig, Abtsgmünd
  • EnEV-Nachweis
    Ingenieurbüro Rosenfelder, Schwenningen
  • Außenanlagen
    Freier Landschaftsarchitekt Martin Schäfer, Schöntal-Oberkessach
  • Abbundplanung - Holzbau
    CAD-Service im Holzbau, Balingen-Endingen